Dr. rer. nat. Johannes Steffen
Dr. rer. nat. Johannes Steffen studierte Medizinische Biotechnologie an der Universität Rostock und promovierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit einer Arbeit zu Tiermodellen neurodegenerativer Erkrankungen. Im Rahmen seiner Promotion und eines anschließenden Forschungsaufenthalts arbeitete er an der Universität Oslo (Norwegen), wo er sich mit pathologischen Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen befasste.
Nach einer Postdoktorandenstelle in der experimentellen Nephrologie wechselte er an das Institut für Inflammation und Neurodegeneration der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Dort untersuchte er immunologische Prozesse an den Grenzflächen des zentralen Nervensystems, insbesondere die Rolle angeborener lymphoider Zellen bei Infektionen des zentralen Nervensystems und der resultierenden Neuroinflammation sowie deren Einfluss auf neuronale Funktion und Plastizität.
Derzeit arbeitet er als Postdoktorand in der Arbeitsgruppe „Translationale Immuntherapie" von Prof. Dr. Matthias Leisegang an der Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt ist die Identifikation von Neoantigenen und T-Zellrezeptoren für die klinische Translation.
