UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR HÄMATOLOGIE, ONKOLOGIE UND ZELLTHERAPIE

Informationen zum Restrisiko in der Diagnostik

Für unser akkreditiertes Labor hat die Kompetenz der Mitarbeiter und Qualität unserer Diagnostik einen sehr hohen Stellenwert. Unser stetiges Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen und kontinuierliche Überwachung die Risiken in den kritischen Aspekten der Präanalytik, Analytik und Postanalytik zu minimieren. Dazu haben wir entsprechend nationaler und europäischer Vorgaben ein umfassendes Qualitätssicherungs- und Risikomanagement implementiert. Dadurch werden mögliche Risiken frühzeitig erkannt und vorbeugende Maßnahmen eingeleitet. Die Laborwerte und Befunde werden durch Qualitätskontrollen, Plausibilitätskontrollen sowie technische bzw. medizinische Validation überprüft; dabei wird jeder Laborwert und Befund vor Übermittlung an den Einsender von mindestens zwei Mitarbeitern überprüft (MTL und Arzt im sogenannten „Vier-Augen-Prinzip“).

Verschiedene Störfaktoren können schon vor oder während der Probengewinnung auftreten, worauf das Labor keinen unmittelbaren Einfluss hat. Weiterhin können Blutzellzerfall, Gerinnsel, extreme Temperaturen oder verlängerte Transportzeiten die Ergebnisse beeinflussen.

In unserem Labor werden von der Prä- bis zur Postanalytik alle Prozesse kontinuierlich bewertet und Risiken minimiert. Ein geringes Restrisiko inkorrekter Messwerte kann leider niemals sicher ausgeschlossen werden. Tatsächliche Schäden an Leib und Leben, die aufgrund potentiell falscher Diagnostik entstanden sein könnten, sind uns nicht bekannt.

Fehler auf seitens des Einsenders durch z.B. falsche Probenbeschriftung oder fehlende Patientenidentifizierung werden für große hämatologische Labore mit <1% angegeben.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir selbstverständlich unter unseren Kontaktdaten zur Verfügung.

 

Letzte Änderung: 06.03.2025 - Ansprechpartner:

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